


Zahlreiche Beispiele der vergangenen Jahre belegen die Entwicklung – Das Elbe-Hochwassers 2002, der Sommer 2005 in Österreich und Bayern, 2007 in England und auch in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens – Ergiebige Regenfälle und Schneeschmelzen bringen die Pufferfunktion von Talsperren und natürlichen Auslaufgebieten ins Wanken. Selbst kleine Bäche verwandeln sich bei immer extremeren Wetterlagen zu reißenden Flüssen. Das Wasser tritt über die Ufer, Menschen müssen aus ihren Wohnungen evakuiert und Straßen gesperrt werden. Keller und Erdgeschosse werden schwer geschädigt und besonders die Schlammeinbrüche machen ein Bewohnen der Gebäude für lange Zeit unmöglich – von den gesundheitlichen Auswirkungen durch Infektionen und den Folgeschäden feuchter Wände ganz abgesehen.
Die ständig steigenden Wasserpegel sind längst nicht mehr nur Thema klassisch gefährdeter Regionen unsere Erde. Auch Deutschland und der gesamte europäische Kontinent sind zunehmend von Überflutungen bedroht. Mit den Hochwassergefahren wächst das Risiko kapitaler Schäden an privaten und öffentlichen Bauten.
Die größten Hochwasserkatastrophen der vergangenen Jahre
Die bekannten Schutzmassnahmen sind oft vom Einsatz öffentlicher Institutionen abhängig und häufig sind die Einsatzkräfte mit dem schnellen Einbruch von Katastrophen überfordert. Aus Sandsäcken aufgetürmte Dämme schützen nur unzureichend, benötigen sehr viel Zeit und binden zahlreiche Helfer um effektiv zu schützen. Große mobile Dammbalkensysteme aus Aluminium schützen häufig nur weiträumige Bereiche und sind für individuelle Schutzaufgaben oft zu teuer.
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