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Der Begriff Jahrhunderthochwasser muss neu definiert werden

Das Elbehochwasser im August 2002
WP WASTO beim Hochwasser der Reuss 2007

Die zahlreichen Beispiele der vergangenen Jahre belegen die Entwicklung – Das Elbe-Hochwassers 2002, der Sommer 2005 in Österreich und Bayern, 2007 in England und auch in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens – Ergiebige Regenfälle und Schneeschmelzen bringen die Pufferfunktion von Talsperren und natürlichen Auslaufgebieten ins Wanken. Selbst kleine Zuflüsse und Bäche wie die Mulde verwandeln sich bei immer extremeren Wetterlagen zu reißenden Flüssen. Das Wasser tritt über die Ufer, Menschen müssen aus ihren Wohnungen evakuiert und Straßen gesperrt werden. Keller und Erdgeschosse werden schwer geschädigt und besonders die Schlammeinbrüche machen ein Bewohnen der Gebäude für lange Zeit unmöglich – von den gesundheitlichen Auswirkungen durch Infektionen und den Folgeschäden feuchter Wände ganz abgesehen.

Die ständig steigenden Wasserpegel sind längst nicht mehr nur Thema klassisch gefährdeter Regionen unsere Erde. Auch Deutschland und der gesamte europäische Kontinent sind zunehmend von Überflutungen bedroht. Mit den Hochwassergefahren wächst das Risiko kapitaler Schäden an privaten und öffentlichen Bauten.

 

Die größten Hochwasserkatastrophen der vergangenen Jahre

  • Juni 2013, mit 12,89 Meter werden in Passau die bislang höchsten Pegelstände der Donau seit 500 Jahren gemessen. in Deggendorf versinken Eigenheime bis zum Dach in den Fluten, besonders schwer getroffen hat es den Ortsteil Fischerdorf.
  • Juni2013, auch große Städte wie Magdeburg werden vor den Fluten nicht verschont und selbst die alte Schifferstadt Lauenburg versinkt in der Elbe.
  • Mai 2011, die Bewohner am Mississippi richten sich auf eine Jahrhundertflut ein
  • Januar 2011, Extreme Regenfälle richten im Bundesstaat Queensland in Australien eine Hochwasserkatastrophe mit Milliardenschäden an
  • Mai 2010, Donau, Weichsel und Oder überfluten aufgrund starker Niederschläge wiederholt Regionen im Zentrum Europas
  • Juni 2009, Donau, Moldau und Oder treten über die Ufer und überschwemmen weite Gebiete Mitteleuropas
  • Sommer 2008, extreme Wetterbedingungen führen in verschiedenen Regionen Deutschlands zu Starkregen-Ereignissen mit massiven Überschwemmungen
  • August 2007, Hochwasser im Kanton Aargau in der Schweiz
  • Juli 2007, massive Überschwemmungen im Südwesten Englands
  • März 2006, nach vier Jahren tritt die Elbe erneut über die Ufer
  • Im August 2005, treten in den Alpen zahlreiche Flüsse über die Ufer
  • Januar 2003, Hochwasser in Köln
  • August 2002, Hochwasser an der Donau und Elbe

Die bekannten Schutzmassnahmen sind oft vom Einsatz öffentlicher Institutionen abhängig und häufig sind die Einsatzkräfte mit dem schnellen Einbruch von Katastrophen überfordert. Aus Sandsäcken aufgetürmte Dämme schützen nur unzureichend, benötigen sehr viel Zeit und binden zahlreiche Helfer um effektiv zu schützen. Große mobile Dammbalkensysteme aus Aluminium schützen häufig nur weiträumige Bereiche und sind für individuelle Schutzaufgaben oft zu teuer.